BBV vom 29.08.2018

Quelle: BBV vom 29.08.2018

 

 

BBV vom 27.08.2018

Quelle: BBV vom 27.08.2018

 

 

BBV-Net vom 26.08.2018

Bocholter Fußpilger rasten in Marienbaum

Über 800 Personen nehmen an Wallfahrt nach Kevelaer teil

 
Sonntag, 26. August 2018 - 14:20 Uhr

von Herbert Sekulla

 

Bocholt/Marienbaum - Rund 800 Fußpilger sind am Samstagmorgen von Bocholt nach Kevelaer aufgebrochen. Dabei waren auch viele Neulinge. Traditionell gab es die erste große Rast in Marienbaum.

Foto: hms

 
Bocholter Fußpilger rasten in Marienbaum
 

Der Einzug in Marienbaum: Traditionell machen die Bocholter Fußpilger in dem kleinen Ort eine Rast. Fotos: Herbert Sekulla

Erleichtert hat sich Enya Peukert neben der Gaststätte Hennemann in Marienbaum niedergelassen und sich erst einmal die Schuhe und Strümpfe ausgezogen. Die Elfjährige ist mit ihrer Mutter und etwa 800 weiteren Fußpilgern am Samstagmorgen um 6.30 Uhr von Bocholt nach Kevelaer aufgebrochen.

Für Enya ist es das erste Mal, dass sie sich zu Fuß auf den Weg in den niederrheinischen Wallfahrtsort aufgemacht hat. „Mir tun meine ganzen Beine weh“, sagt die junge Pilgerin unumwunden. Gleichwohl, aufgeben gilt für sie nicht. Das große Ziel, die ganze Strecke zu laufen, ist ihr wichtig.

 

Foto: hms

 
Bocholter Fußpilger rasten in Marienbaum
 

Mit ihren T-Shirts, die sie extra für die Wallfahrt angefertigt haben, fallen die jungen Frauen auf dem Rastplatz auf.

 

In der Tat ist es für jeden eine Herausforderung, diese Strecke zum ersten Mal zu laufen. Das bestätigen auch die Erwachsenen, die diese Wallfahrt noch nie mitgemacht haben.

Einer, der ebenfalls das erste Mal bei den Fußpilgern dabei ist, ist Pfarrer Matthias Hembrock, der in diesem Jahr die geistliche Leitung übernommen hat. Hembrock ist begeistert von der tollen Stimmung und der totalen Motivation unter den Pilgern. „Jeder ist absolut identifiziert mit der Sache. Dann kann es auch ruhig regnen. Der Regen macht dann nichts mehr aus, man wird richtig mitgezogen“, sagt Hembrock und fügt schmunzelnd hinzu: „In der Pilgermesse am Freitagabend habe ich alle begrüßt, auch die Neupilger, also auch mich.“

Das Gegenstück zu den Neupilgern ist Benjamin Wülfert. Der 35-Jährige ist schon zum 27. Mal dabei. „Ich bin schon als Kind mit neun Jahren und mit der gesamten Familie gepilgert.“ Für Wülfert, der jetzt in München lebt, ist die Kevelaer-Wallfahrt ein Pflichttermin und in seinem Kalender fest geblockt. „Nach Bocholt komme ich, um Kraft zu tanken und mit anderen gemeinsam auf dem Weg zu sein.“

Wülfert gehört zum Vorstand der Fußpilger und ist durch die blaue Schärpe und den Pilgerstab als Ordner zu erkennen. „Ordner brauchen eine laute Stimme, damit sie auch gehört werden. Wichtig für uns ist, dass bei denjenigen, die zum ersten Mal dabei sind, nichts mit den Füßen passiert. Sonst besteht die Gefahr, dass sie nicht wieder kommen“, sagt Wülfert.

Wie bei allen andern Pilgern auch, ist die Ruhepause in Marienbaum für Lina Unland und ihre Clique sehr willkommen. Mit ihren T-Shirts, die sie extra für die Wallfahrt anfertigen ließen, fallen die jungen Frauen auf dem Rastplatz sofort auf. Auf dem Rückenteil ist ein Ortsschild mit den Ortsnamen Bocholt/Kevelaer gedruckt und darüber der Text: „#LÄUFTBEIUNS“.

 

Kein Einzug in die Kirche

Der Einzug der Bocholter Fußpilger in die Kirche von Marienbaum war in diesem Jahr am Samstag nicht möglich, da an diesem Tag dort gleich mehrere Hochzeiten stattfanden. Zu den 800 Pilgern, die direkt in Bocholt aufgebrochen waren, kamen noch etwa 100 dazu, die auf Zwischenetappen einstiegen.

Quelle: BBV-Net.de vom 26.08.2018

 

 

BBV vom 24.07.2018

Fußprozession nach Kevelaer von 25. bis 27. August

Der lange Weg zur Gottesmutter

 
Dienstag, 24. Juli 2018 - 14:39 Uhr

von Theo Theissen

 

Bocholt - Die Teilnehmer der Bocholter Fußprozession nach Kevelaer bereiten sich auf ihre 284. Wallfahrt vor. Vom 25. bis 27. August werden sich wieder rund 1000 Pilger auf den Weg in den niederrheinischen Marien-Wallfahrtsort machen, um die Trösterin der Betrübten einen Besuch abzustatten.

Foto: Sven Betz

 
Fußprozession nach Kevelaer von 25. bis 27. August
 

Feierlich ziehen die Fußpilger am Ende der Wallfahrt in Bocholt wieder ein. Archivfoto: Sven Betz

In diesem Jahr werden sie erstmals von Pfarrer Matthias Hembrock aus der Pfarrgemeinde St. Georg begleitet. Mit dabei sind auch wieder die Helfer des Deutschen Roten Kreuzes. Die Fußwallfahrt steht unter dem Leitgedanken „Tief verwurzelt – weit verzweigt“.

Am Mittwoch, 22. August, findet in der St.-Georg-Kirche um 19.30 Uhr ein Bußgottesdienst für die Pilger statt. Am Freitag, 24. August, besteht dort von 18.15 bis 18.45 Uhr Beichtgelegenheit. Anschließend beginnt um 19 Uhr in St, Georg die Pilgermesse.

Am Samstag, 25. August, geht es dann für die Pilger um 6 Uhr mit der Gepäckabgabe an der Georgskirche los. „Dafür stehen fünf Trecker mit Anhänger zur Verfügung, die als Begleitwagen mitfahren werden und auf denen unterwegs auch Fußkranke mitfahren können“, sagt Bernd te Uhle vom Vorstand der Fußprozession Bocholt-Kevelaer. Um 6.30 Uhr erfolgt der Aufzug der Pilger, die gegen 13 Uhr zur Mittagspause in Marienbaum einziehen. Gegen 19.45 Uhr werden die Pilger feierlich in Kevelaer einziehen.

Mit einer Pilgermesse in der Basilika beginnt um 8.15 Uhr das Pilger-Programm am Sonntag, 26. August. Um 10.30 Uhr wird der Kreuzweg gemeinsam gebetet und um 16 Uhr treffen sich die Wallfahrer zur Pilgerandacht in der Basilika. Mit der Lichterprozession endet dieser Wallfahrtstag um 20.30 Uhr.

Am Montag, 27. August, kommen die Pilger um 5 Uhr in der Basilika zur Pilgermesse zusammen. Um 6.30 Uhr verabschieden sie sich vom Gnadenbild und treten den Rückweg nach Bocholt an. Bei der etwa 30-minütigen Pause in Niedermörmter werden die Pilger von der dortigen Jugendfeuerwehr mit Getränken versorgt, da die Gaststätte geschlossen ist. In Bocholt werden sie gegen 19.30 Uhr zum Einzug in die St.-Georg-Kirche erwartet.

Die Fahnen und Banner der Standesvereine und Organisationen können bereits am Freitag, 24. August, vor der Pilgermesse an der Sakristei der Georgskirche abgegeben werden, teilt der Pilgervorstand mit.

Vorstand beim Katholikentag aktiv

Zum Katholikentag in Münster organisierte der Vorstand der Fußprozession Bocholt-Kevelaer eine große Wallfahrt, die von Münster nach Telgte führte. Rund 1000 Pilger nahmen an der Wallfahrt teil. „Das war schon etwas besonderes für uns“, sagt Bernd te Uhle rückblickend. Zur bevorstehenden Fußprozession nach Kevelaer gibt es weitere Informationen im Internet unter www.fussprozession.de.

Quelle: BBV-online

 

 

BBV vom 18.05.2018

Nebelo zeichnet sechs Bocholter aus

Stadtplakette als Dank für ehrenamtliche Arbeit

 
Donnerstag, 17. Mai 2018 - 20:33 Uhr

von Carola Korff

 

Bocholt - In einer festlichen Sondersitzung des Rates hat Bürgermeister Peter Nebelo am Donnerstagabend Felix Mölders, Werner Brand, Leo Engenhorst, Rolf Jansen und den Vorstand der Fußprozession Bocholt-Kevelaer mit der Stadtplakette ausgezeichnet. Die Bocholter erhielten die Auszeichnung für ihr ehrenamtliches Engagement für die Stadt Bocholt.

 

Foto: Sven Betz

Nebelo zeichnet sechs Bocholter aus
 

In feierlichem Rahmen hat Bürgermeister Peter Nebelo am Donnerstagabend die Stadtplaketten überreicht.

„Wir sind heute hier versammelt, um Menschen Danke zu sagen – Danke für ihr ehrenamtliches Engagement“, sagte Nebelo.

„Es gibt nichts Gutes – außer man tut es“, zitierte er den Schriftsteller Erich Kästner. Pro-Barlo-Geschäftsführer Felix Mölders, Dinxperwick-Mitbegründer Werner Brand, Leo Engenhorst von der Dorfgemeinschaft Mussum, TuB-Vorsitzender Rolf Jansen sowie Bernd te Uhle und Alfons Schmeink vom Vorstand der Fußpilger hätten eins gemeinsam: Sie „tun Gutes“, so Nebelo.

 

In seiner Dankesrede sagte Leo Engenhorst, die Stadtplakette sei „eine besondere Auszeichnung für einen Bürger dieser Stadt.“ Er dankte auch seiner Frau, die stets Verständnis für sein Engagement gehabt habe. „Ich brauche im Haushalt nicht zu helfen.“ Dazu sagte Nebelo: „Wenn Ehrenamt bedeutet, von der Hausarbeit befreit zu sein, ist das sicher für viele Männer ein Grund sich ebenfalls ehrenamtlich zu engagieren.“

 

Foto: Sven Betz

Nebelo zeichnet sechs Bocholter aus

Rolf Jansen

Name: Rolf Jansen

Alter: 63 Jahre

Grund der Auszeichnung:

  • Mitglied im Vorstand und seit 1994
  • Vorsitzender des Vereins TuB Bocholt und mit verantwortlich für die Errichtung eines Gesundheitszentrums und den Bau von zwei Gymnastikhallen
  • 20 Jahre ehrenamtlich im Vorstand des Stadt-Sport-Verbandes (7 Jahre davon als Vorsitzender) in dieser Zeit begleitete er Projekte wie „Gesunde Kinder in gesunden Kommunen“ und „Mission Olympic“

Was motiviert Sie? 
„Ich habe schon als Kind mit dem Sport angefangen und es waren immer Leute da, die sich bereit erklärt haben, mich zu leiten. Deshalb wollte ich gerne ein Ehrenamt beim TuB übernehmen und etwas davon zurückgeben.“

Was bedeutet die Stadtplakette für Sie? 
„Ich freue mich, dass die ehrenamtliche Tätigkeit so eine Anerkennung findet.“

 

Foto: Sven Betz

Nebelo zeichnet sechs Bocholter aus

Leo Engenhorst

Name: Leo Engenhorst

Alter: 65 Jahre

Grund der Auszeichnung:

  • Vorstandsmitglied in der Dorfgemeinschaft Mussum e.V.
  • Organisator des Mussumer Erntedankmarktes
  • Mitglied im Pfarreirat der Gemeinde St. Josef
  • Schiedsmann für den Bezirk Bocholt-Südwest
  • Betreuer von mehreren Pflegepersonen

Was motiviert Sie? 
„Es macht mir Spaß, mit den Bürgern zusammenzuarbeiten und etwa im Schiedsamt das Beste für alle herauszuholen.“

Was bedeutet die Stadtplakette für Sie? 
„Ich habe mich sehr darüber gefreut. Das schafft man aber gar nicht alleine. Es stehen in Mussum alle hinter dem Verein, und wenn ich anrufe, kommen alle und helfen.“

 

Foto: Sven Betz

Nebelo zeichnet sechs Bocholter aus

Werner Brand

Name: Werner Brand

Alter: 68 Jahre

Grund der Auszeichnung:

  • Mitbegründer des Vereins „Bürgerinitiative Dinxperwick“
  • ehrenamtliches Engagement in den Arbeitsgruppen Krake und Dinxper Doet, die sich für die Zukunftsfähigkeit von kleinen Dörfern einsetzen
  • Heimatkünstler im Heimatverein

Was motiviert Sie: 
„Ich bin schon seit Schülertagen engagiert – damals noch in Trier. Mir ist besonders die Zusammenarbeit über die Grenze wichtig. Durch die Freiwilligenarbeit entstehen Zusammenhalt und Gemütlichkeit, die wir für unser Dorf bewahren wollen.“

Was bedeutet die Stadtplakette für Sie? 
„Sie ist sowohl Belohnung für die geleistete Arbeit als auch Ermutigung für die Zukunft. Ich nehme sie aber stellvertretend für den gesamten Vorstand an.“

 

Foto: Sven Betz

Nebelo zeichnet sechs Bocholter aus

Felix Mölders

Name: Felix Mölders

Alter: 54 Jahre

Grund der Auszeichnung:

  • Gründungsmitglied und Geschäftsführer des Vereins „Pro Barlo e.V.“
  • mitverantwortlich für die mehrmalige erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ und für den Bau des Radwegs vom Schloss Diepenbrock bis zum Kreuzkappellenweg
  • Gründungsmitglied und Vorsitzender der Werbegemeinschaft „Wunderbarlo e.V.“
  • als stellvertretender Kirchenvorstand St. Helena Barlo wesentlich an der Fusion mit der Pfarre Liebfrauen beteiligt

Was motiviert Sie? 
„Ich möchte dazu beitragen, das Dorf zu erhalten. Ich bin hier geboren und immer hier gewesen.“

Was bedeutet die Stadtplakette für Sie? 
„Das ist eine große Ehre für mich. Ich war sehr überrascht, dass ich dafür vorgeschlagen wurde.“

 

Foto: Sven Betz

Nebelo zeichnet sechs Bocholter aus

Bernd te Uhle

Name: Bernd te Uhle

Alter: 67 Jahre

Grund der Auszeichnung:

  • Vorsitzender der Fußprozession Bocholt-Kevelaer
  • zu seinen Aufgaben gehören: Absprachen mit der Polizei, Kontrolle der Wegstrecke, Gepäcktransport, Ansprechpartner für alle Pilger zu sein
  • während der Prozession wird Geld für karitative Projekte gesammelt

Was motiviert Sie? 
„Das Pilgern liegt bei uns in der Familie. Schon mein Vater und Großvater und auch der Vater und Großvater meiner Frau sind bei der Kevelaer-Wallfahrt mitgelaufen. Ich selbst war jetzt zum 60. Mal dabei. Bei den Pilgern ist eine sehr schöne Gemeinschaft, die einem auch sehr viel gibt.“

Was bedeutet Ihnen die Stadtplakette? 
„Sie wird ja für den gesamten Vorstand verliehen. Sie zu bekommen, ist für uns eine Ehre.“

 

Foto: Sven Betz

Nebelo zeichnet sechs Bocholter aus

Alfons Schmeink

Name: Alfons Schmeink

Alter: 51 Jahre

Grund der Auszeichnung:

  • stellvertretender Vorsitzender der Fußprozession Bocholt-Kevelaer
  • zu seinen Aufgaben gehören: Absprachen mit der Polizei, Kontrolle der Wegstrecke, Gepäcktransport, Ansprechpartner für alle Pilger zu sein
  • während der Prozession wird Geld für karitative Projekte gesammelt

Was motiviert Sie? 
„Ich bin da von Kind auf reingewachsen. In unserer Familie sind alle begeisterte Pilger. Aber ich pilgere nicht aus Tradition, sondern weil es mich von Anfang an gepackt hat. Man erlebt bei dabei eine Zukunftsfreude, die man im Alltag oft vermisst. Es gibt mir unheimlich viel, wenn ich für diese Gemeinschaft etwas Positives bewirken kann.

Was bedeutet die Stadtplakette für Sie? 
„Sie ist ein sehr schönes Signal an die Fußprozession als Gemeinschaft.“

 

Quelle: BBV-Net vom 18.05.2018

 

 

Bocholt.de vom 17.05.2018

Stadtplaketten an verdiente Bocholter verliehen

"Es gibt nichts Gutes - außer man tut es" zitierte Bocholts Bürgermeister Peter Nebelo in seiner Ansprache zur Verleihung der Stadtplakette am 17. Mai 2018 den Schriftsteller Erich Kästner. "Im Laufe des Abends begegnen uns unerschiedliche Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen - und doch haben sie alle eines gemeinsam. Alle die am heutigen Abend geehrt werden, tun Gutes."


Bildergalerie der Stadtplakettenverleihung 


Impressionen von der Stadtplakettenverleihung am 17. Mai 2018 - Fotos: Bruno Wansing, bocholt.de

Felix Mölders ist die treibende Kraft in Barlo

Felix Mölders und Bürgermeister Peter Nebelo - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de
Felix Mölders und Bürgermeister Peter Nebelo - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de

"Immer zur Stelle, wenn Not am Mann ist", so beschrieb Bürgermeister Peter Nebelo Felix Möldes in seiner Laudatio. Zudem sei Mölders als "Motor und treibende Kraft in Barlo" jemand, der für jedes Problem immer eine Lösung suche.  Mölders ist ehrenamtlich als Geschäftsführer im Verein Pro Barlo tätig und zudem eines der Gründungsmitglieder der Werbegemeinschaft "WUNDERBARLO e.V." "Sie leisten durch ihr persöniches und finanzielles Engagement einen unendlich wertvollen Beitrag für das Zusammenleben und das Funktionieren der Dorfgemeinschaft in Barlo", lobte Nebelo abschließend.


Werner Brand lebt Europa

Werner Brand trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de
Werner Brand trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de

Ist die Rede von "Dinxperwick", dann kann Werner Brand nicht weit sein. "Durch den binationalen Verein Bürgerinitiative Dinxperwick, dessen Vorsitzender und Mibegründer Sie sind, Herr Brand, wird die Kultur und das Zusammenleben von Suderwick und dem niederländischen dinxperlo gefördert", betonte Peter Nebelo in der Laudatio auf Werner Brand. Dabei trage das Motto "Europäisch denken, regional planen und lokal handeln" die Handschrift Werner Brands. "Europa steht für Sie nicht nur auf dem Papier, Sie "leben" Europa".


Bernhard te Uhle und Alfons Schmeink leisten immensen Einsatz

Bernhard te Uhle, Alfons Schmeink und Bürgermeister Peter Nebelo - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de
Bernhard te Uhle, Alfons Schmeink und Bürgermeister Peter Nebelo - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de

Bernhard te Uhle und Alfons Schmeink wurden gemeinsam als Vorstand der Fußprozession Bocholt-Kevelaer für ihr ehrenamtliches Wirken geehrt. "Sie helfen mit, eine Jahrhundertlang währende Tradition aufrecht zu erhalten", betonte Nebelo. Seit dem Jahre 1733 gehen die bocholterinnen und Bocholter zur "Trösterin der Betrübten" nach Kevelaer. Zuvor schon ging man seit 1575 nach Marienbaum zur "Zuflucht der Sünder".


Leo Engenhorst sorgt dafür, dass alles läuft

Leo Engenhorst im Kreise seiner Familie - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de
Leo Engenhorst im Kreise seiner Familie - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de

Initiator des Bürgerradweges zwischen Mussum und Wertherbruch, aktives Mitglied der Dorfgemeinschaft Mussum, hauptverantwortlicher Ausrichter des Erntedankmarkts, Schiedsperson, Betreuer von Pflegepersonen, aktives Mitglied im Pfarrbeirat der Gemeinde St. Josef und Unterstützer der Wallfahrt nach Kevelaer, die Liste der ehrenamtlichen Tätigkeiten ist lang. Und Leo Engenhorst, weiß auch, wem er zu danken hat. "Ohne meine Mary könnte ich das alles nicht, sie hält mir den Rücken frei, damit ich mich ehrenamtlich engagieren kann", bedankte sich Engenhorst bei seiner Frau Maria. "§Mir sit bewussst, dass viele ehrenamtliche Tätigkeiten nicht von einer Person alleine zu regeln sind", betonte Peter Nebelo, "aber so wie ein Auto einen Motor hat, braucht es auch immer Menschen wie Sie, sehr geehrter Herr Engenhorst, die dafür sorgen, dass alles läuft."


Rolf Jansen ist Wegbereiter des modernen Breitensports in Bocholt

Rolf Jansen und Bürgermeister Peter Nebelo - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de
Rolf Jansen und Bürgermeister Peter Nebelo - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de

Rolf Jansen ist seit gut 45 Jahren Mitglied im Verein TuB Bocholt. Er setzte aktiv Akzente auf dem Fußballfeld, das war ihm aber nicht genug, so wurde er zunächst Mitglied im Fußballvorstand und im Jahre 1994 zum ersten Vorsitzenden des größten Sportvereins in Bocholt gewählt. Auch die Entwicklung der gesamten Sportlandschaft in Bocholt lag ihm immer am Herzen. So war Jansen 20 Jahre lang ehrenamtlich im Vorstand des Stadt-Sport-Verbandes tätig, sieben Jahre davon als erster Vorsitzender. "Mission Olympic", "Gesunde Kinder in gesunden Kommunen" sind nur zwei Projekte, die von Jansen begleitet wurden. "Damit haben Sie immer dafür gesorgt, dass der Sport in den öffentlichen Focus der Stadt Bocholt rückte", führte Nebelo aus.



 

18.05.2018 08:54
Kategorie: Empfänge, Startseite - Slider 
Von: Bruno Wansing
 
 

BBV vom 30.08.2017

Quelle: BBV vom 30.08.2017

 

 

BBV-Net vom 19.08.2017

Bocholter Fußpilger ziehen positives Fazit

Mehrere Hundert Teilnehmer laufen nach Kevelaer und zurück

 

Bocholt - Drei Tage lang sind mehrere Hundert Bocholter singend und betend nach Kevelaer und wieder zurück gepilgert – insgesamt über 100 Kilometer. Am Montagabend zogen sie in festlicher Prozession in die St.-Georg-Kirche ein. Bernd te Uhle vom Vorstand der Bocholter Vorstand der Pilger zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf.

Foto: Fußprozession Bocholt

 
Bocholter Fußpilger ziehen positives Fazit
 

Die Jubilare der Fußpilger werden in der Basilika geehrt.

„Alles hat bestens geklappt, aber auf dem Rückweg nach Bocholt war es am Montag doch ziemlich heiß“, sagt te Uhle. Umso erfrischender sei in Winnekendonk/Uedemer Bruch die Beregnungsanlage eines Landwirtes gewesen, die den vorbeiziehenden Pilgern auf der Straße eine kalte Dusche bescherte.

Die Sanitäter des Deutschen Roten Kreuzes und des Arbeiter-Samariter-Bundes, die die Pilger begleiteten, hielten unterwegs für die eine oder andere Blase Pflaster bereit. „Ernste Verletzungen gab es zum Glück nicht“, sagt te Uhle. Gefreut haben sich die Wallfahrer über die Getränkestände der Pfadfinder St. Norbert und von Privatleuten. Die Erfrischungen seien dankbar angenommen worden. Zum Leitspruch der 284. Wallfahrt „Zeige Deine Wunde!“ predigte der geistliche Begleiter Pfarrer Karl-Heinz Wielens von St. Bernhard. Er hatte 20 junge Messdiener aus der Pfarrei mitgebracht, die die Wallfahrt mitmachten.

Die Stimmung während der Wallfahrt sei gut gewesen, sagt te Uhle. „In der Basilika stimmten die Pilger am Montagmorgen zu Beginn der Pilgermesse um 5 Uhr den Kanon Bruder Jakob an und später spontan das Lied ,Oh, wie ist das schön‘“. „Auf dem Hinweg waren wir knapp 900 Pilger, auf dem Rückweg über 400. Das hat sich in den vergangenen Jahren so eingependelt“, sagt te Uhle, der mit der Teilnehmerzahl zufrieden ist.

Die Kollekte während des Kreuzweges ergab fast 900 Euro. Das Geld spenden die Fußpilger traditionell für einen karitativen Zweck in Bocholt. In diesem Jahr wurden die Spenden dem Verein Lebenshilfe Bocholt zur Verfügung gestellt. „Das Geld werden wir in einen Duschstuhl und Lifter für die Gäste unseres neuen Gästehauses in Suderwick investieren“, sagen Klaudia Kortenkamp und Hans-Dieter Ernst von der Lebenshilfe.

In Kevelaer wurden der Kreuzträger Walter Lütkenhorst und Heinz Schilderink für ihre 50. Wallfahrtsteilnahme geehrt. Von seiner Familie erhielt Heinz Schilderink zu diesem Anlass ein Fotoalbum mit Pilgeraufnahmen aus den vergangenen fünf Jahrzehnten. Ihr 25-jähriges Pilgerjubiläum feierten Karla Neinhus, Nicole Hiebing, Cilli van Wahsen und Angelika Schmeink. Für 25-jährige Vorstandsarbeit wurde Alfons Schmeink geehrt.

Das Datum für die nächste Wallfahrt der Bocholter Fußpilger zum Gnadenbild in Kevelaer steht bereits fest. „Vom 25. bis 27. August 2018 geht es wieder los“, sagt Bernd te Uhle.

Fundsachen

Fundsachen wie Jacken, T-Shirts, Kopfbedeckungen und einen Regenschirm können von ihren Besitzern in Bocholt bei Bernd te Uhle, An der Heggenaa 17, abgeholt werden. Weitere Informationen zur Wallfahrt der Fußpilger sind im Internet unter www.fussprozession.de erhältlich.

 
 
 

BBV vom 29.08.2017

Quelle: BBV viom 29.08.2017

 

 

BBV vom 28.08.2017

Quelle: BBV vom 28.08.2017

 

 

BBV-Net vom 27.08.2017

850 Fußpilger machen sich auf den Weg nach Kevelaer

Rast in Marienbaum / Leitspruch der Wallfahrt „Zeige deine Wunde“


Zur ersten Rast lassen sich die Fußpilger in Marienbaum auf den Bahnschienen nieder.
Foto: Anya Knufmann

Bocholt/marienbaum. Keine Andacht in der Marienbaumer Wallfahrtskirche gab es diesmal für die rund 850 Bocholter Pilger auf ihrem Weg nach Kevelaer. Im März hatte es in der Kirche St.-Mariä-Himmelfahrt gebrannt, das Gebäude wird noch renoviert. Der Leitspruch der diesjährigen Wallfahrt lautete „Zeige deine Wunde!“. Als geistlicher Leiter fungierte Pfarrer Karl-Heinz Wielens von der Gemeinde St. Bernhard in Lowick.

Die Fußpilger machten in dem kleinen Wallfahrtsort Marienbaum auf ihrem Weg nach Kevelaer am Samstag Rast. Im reservierten Gasthof gab es neben gekühlten Getränken zur Stärkung eine deftige Erbsensuppe. Viele der Gläubigen hatten sich außerdem im Freien niedergelassen und verzehrten dort ihr mitgebrachtes Essen. Rund 30 Kilometer lagen hinter ihnen, noch gut 20 Kilometer sollten nach der Erholungspause folgen.

„Die Stimmung ist sehr gut. Die Temperaturen sind gar nicht so hoch, es ist eher die hohe Luftfeuchtigkeit, die das Laufen etwas anstrengend macht“, meinte Bernd te Uhle vom Vorstand der Pilger. „Das Schöne an der Pilgerreise ist einfach die Nähe zu seinen Weggefährten. Die Ansammlung von Gleichgesinnten.“

Zusammen mit ihrer Tochter Carolin pilgerte Marion Hölker nach Kevelaer. „Es ist wunderbar, wir haben uns darauf gefreut“, sagte sie. Die Dingdenerin wanderte den Pilgerweg in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal, die erste Wallfahrt machte sie mit Gläubigen aus ihrem Heimatort. „Es gibt viele Gründe, um zu pilgern. Die Gemeinschaft, Dankbarkeit, persönliche Anliegen.“ „Es hat auch sportliche Aspekte“, ergänzte Tochter Carolin.

Die ältesten Wallfahrer waren über 80 Jahre alt, zu den jüngsten Pilgern dürfte eine Gruppe Messdiener aus der Gemeinde St. Bernhard gehört haben. Außer Blasen an den Füßen und leichten Kreislaufschwächen bei einigen Pilgern gab es keine Zwischenfälle, berichtete Thomas Feldhaar vom Arbeiter-Samariter-Bund. Zusammen mit Mitgliedern des DRK und weiteren freiwilligen Helfern unterstützten er und seine Mitstreiter die Wallfahrer. „Wir sind pilgernde Sanis“, sagte Feldhaar lächelnd.

„Auch die weitere Strecke bis nach Kevelaer verlief ohne große Probleme“, berichtete te Uhle gestern Morgen. Der „Plattfuß“ am Anhänger eines der Begleitfahrzeuge im Uedemer Bruch konnte rasch repariert werden.

Um 6.30 Uhr waren die Fußpilger am Samstagmorgen in Bocholt gestartet. Gegen 20 Uhr am Abend erreichten sie ihr Ziel in Kevelaer. Weitere Pilger schlossen sich ihnen mittags in Marienbaum und später auch in Empel an. In Höhe der Stadt Rees pilgerten die Wallfahrer über die Rheinbrücke.

Mehr im BBV-net

Weitere Fotos gibt es online unter | www.bbv-net.de/fotos

 
Autor: Anya Knufmann-Demuth
 
 

BBV-Net vom 28.07.2017

Zu Fuß zum Gnadenbild

Pilger bereiten die traditionelle Fußprozession von Bocholt nach Kevelaer vor

Die Bocholter Fußpilger vor vier Jahren bei ihrem Einzug in Kevelaer BBV-Archivfoto: Suttmeyer

Von Theo Theissen

Bocholt. Rund 1000 Pilger werden am letzten August-Wochenende zur traditionellen Fußwallfahrt von Bocholt nach Kevelaer erwartet. Die 284. Fußprozession findet vom 26. bis 28. August unter dem Leitgedanken „Zeige Deine Wunde!“ statt. Geistlicher Begleiter ist zum vierten Mal – und diesmal auch zum letzten Mal, da er nächsten Jahr in den Ruhestand verabschiedet wird – Pfarrer Karl-Heinz Wielens von der Lowicker Kirchengemeinde St. Bernhard. Bereits am Mittwoch, 23. August, beginnt in der St.-Georg-Kirche um 19.30 Uhr ein Bußgottesdienst für die Pilger.

Am Freitag, 25. August, findet dort um 19 Uhr eine Pilgermesse statt. Vorher besteht von 18.15 bis 18.45 Uhr Gelegenheit zur Beichte. Vor Beginn der Pilgermesse können an diesem Tag auch die Fahnen und Banner der teilnehmenden Standesvereine und Organisationen in der Sakristei der Georgskirche abgegeben werden. Pilgerhefte werden am Freitag vor und nach der Pilgermesse an den Eingangstüren der St.-Georg-Kirche und an den Wallfahrtstagen am Begleitwagen verkauft.

Die Wallfahrt beginnt am Samstag, 26. August, um 6 Uhr mit der Gepäckabgabe an der Georgskirche. Anschließend machen die Pilger um 6.30 Uhr in einer Prozession über Empel, Marienbaum, Uedemerbruch und Winnekendonk auf den Weg nach Kevelaer. Die Teilnehmerkarten werden hinter Werth ausgeteilt.

Gegen Mittag treffen sie Marienbaum zur Mittagspause ein. Da die Kirche in Marienbaum nach einem Brand zurzeit renoviert wird und erst Weihnachten wieder geöffnet wird, treffen sich die Pilger auf dem Kirchvorplatz. Der Einzug in Kevelaer ist für 19.45 Uhr vorgesehen.

Am Sonntag, 27. August, beginnt um 8.15 Uhr eine Pilgermesse in der Basilika. Um 10.30 Uhr beten die Pilger dann gemeinsam den Kreuzweg. Die Pilgerandacht mit Ehrung der Jubilare beginnt um 16 Uhr in der Basilika und um 20.30 Uhr schließt sich die Lichterprozession an. Die Fackeln für die Lichterprozession werden am Sonntag zwischen 19.45 und 20.15 Uhr am Begleitwagen angeboten.

Bereits um 5 Uhr kommen die Fußpilger aus Bocholt und Umgebung am Montag, 28. August, zur Pilgermesse in der Basilika zusammen. Um 6.30 Uhr nehmen sie Abschied vom Gnadenbild und treten den Rückweg nach Bocholt an, wo sie gegen 19.30 Uhr feierlich in die St.-Georg-Kirche einziehen werden.

Der Vorstand der Fußprozession Bocholt-Kevelaer weist darauf hin, dass der Verkehrsverein Kevelaer Pilgern bei der Quartiersuche behilflich ist. Er ist telefonisch unter Z02832/122-151 oder -152 erreichbar. Weitere Informationen zur Wallfahrt sind im Internet unter www.fussprozession.de erhältlich.

Quelle: BBV-Net vom 28.07.2017

 

 

BBV vom 31.08.2016

Quelle: BBV vom 31.08.2016

 

BBV Net vom 30.08.2016

Hitze macht Bocholter Pilgern zu schaffen

Bocholt - Geschlagene 13,5 Stunden waren die rund 900 Bocholter Fußpilger auf ihrem Weg bis nach Kevelaer unterwegs – und das bei Temperaturen zwischen 32 und 34 Grad. „Ich habe selten ein Jahr mitgemacht, in dem es so heiß war“, zieht Bernd te Uhle, Vorsitzender der Fußprozession, Bilanz.

Von Samstagmorgen bis Montagabend waren die Pilger unterwegs (das BBV berichtete). Bis zu 16 „Kevelaer-Sanis“ hätten die Pilger begleitet, sagt te Uhle. Und die hatten dem Wetter entsprechend viel zu tun: Zwar habe es durch die Hitze weniger Schwierigkeiten mit den Muskeln, aber mehr Kreislaufprobleme bei den Pilgern gegeben, berichtet Schriftführer Ludger Mertens.

Hilfe bekamen die Pilger auch von den Pfadfindern der ehemaligen Gemeinde St. Norbert, die heute zur Pfarrei St. Georg gehören. Sie versorgten die Pilger unterwegs mit Wasser. Obwohl er sich einige Wochen zuvor den Fuß gebrochen hatte, begleitete auch Pfarrer Andreas Hagemann von der Pfarrei St. Josef die Pilger auf Gehhilfen auf ihrer Reise. 

Das Besondere an der Fußwallfahrt sei für den Vorsitzenden te Uhle die Gemeinschaft, sagt er. „Man spricht über alle Dinge und das mit wildfremden Menschen.“ So würde Fußpilger und Schatzmeister Peter Mertens den Weg von Bocholt bis nach Kevelaer alleine nicht schaffen, sagt er. „Einer motiviert den anderen.“ Seit 25 Jahren ist Mertens ebenso wie Ludger Peltzer im Vorstand.

Auch Heinrich Stevens wurde in der Kevelaer-Basilika geehrt. Er ist seit 50 Jahren im Vorstand aktiv. Für Bernhard Wülfert war es die 50. Fußwallfahrt nach Kevelaer. Sein Sohn Benjamin Wülfert sowie Dr. Franz Kalscheur, Judith Möllmann, Susanne Maack, Michael Kampschulte, Isabella Lensing und Silvia Boland waren zum 25. Mal dabei. Neu im Vorstand aufgenommen wurden Daniel Peltzer und Stefan Büdding.

Die Spende von 1014,93 Euro, die unterwegs von den Pilgern gesammelt wurden, geht an den Arbeitskreis Asyl.

Quelle: BBV-Net